In dieser Folge melde ich mich nach einer langen Pause zurück und erkläre, warum der Podcast „Forever Alone“ weitergeht.
Für mich hat sich einiges geändert, aber die Motivation hinter dem Podcast ist die Gleiche geblieben: Mir geht es weiterhin darum, über ungewollte Beziehungslosigkeit zu sprechen, das Thema sichtbar zu machen und verschiedene Perspektiven darauf zu beleuchten.
In dieser Folge melde ich mich nach einer langen Pause zurück und erkläre, warum der Podcast „Forever Alone“ weitergeht.
Für mich hat sich einiges geändert, aber die Motivation hinter dem Podcast ist die Gleiche geblieben: Mir geht es weiterhin darum, über ungewollte Beziehungslosigkeit zu sprechen, das Thema sichtbar zu machen und verschiedene Perspektiven darauf zu beleuchten.
🎙️ Zusammenfassung
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ungewollte Beziehungslosigkeit in Wissenschaft und Therapie kaum beachtet wird – und welche Folgen das für uns Betroffene hat.
Ich erkläre, wie gesellschaftliche Tabus und einseitige Darstellungen dazu beitragen, dass das Thema in der Forschung kaum vorkommt, und warum viele Therapeutinnen und Therapeuten auf unsere Situation nicht vorbereitet sind.
Ich schildere auch eigene Erfahrungen, positive wie schwierige, und zeige, weshalb man trotzdem den Mut finden sollte, sich Hilfe zu suchen und das Thema offen anzusprechen.
Dabei geht es mir nicht um Vorwürfe, sondern um ein besseres Verständnis dafür, wo die blinden Flecken liegen – und wie wir sie gemeinsam sichtbar machen können.
Ich stelle meine These vor, warum dieser Mangel an Forschung entsteht, und lade euch ein, mitzudenken, mitzuschreiben und mitzuwirken.
Denn je mehr wir unsere Stimmen hörbar machen, desto größer wird das Bewusstsein – in der Gesellschaft, in der Wissenschaft und in der Therapie.
🎙️ Zusammenfassung
In dieser Folge von Forever Alone gehe ich einer Frage nach, die mich schon lange beschäftigt – und die in der Community immer wieder aufkommt: Wie viele absolute Beginner gibt es eigentlich?
Also: Wie viele Menschen leben ungewollt beziehungslos oder haben noch keine Beziehungserfahrungen gesammelt – in Deutschland, Europa oder weltweit?
Ich erzähle euch, wie ich mich durch alte Zeitschriftenartikel, wissenschaftliche Studien und zum Teil schwer auffindbare Quellen gearbeitet habe. Dabei bin ich auf so einige Überraschungen gestoßen:
Manche Zahlen, die immer wieder im Umlauf sind, lassen sich gar nicht belegen. Andere wiederum stammen aus Untersuchungen, die schon über zwanzig Jahre alt sind. Und trotzdem gibt es auch neue, spannende Studien – teilweise ganz frisch aus dem Jahr 2025!
Ich erkläre, warum es so schwierig ist, verlässliche Daten zu finden, welche Probleme es mit der bisherigen Forschung gibt und was sich daraus trotzdem ableiten lässt.
Am Ende wage ich auch eine vorsichtige Schätzung: Vermutlich gibt es zwischen einer und zwei Millionen absolute Beginner allein in Deutschland.
Und selbst das zeigt schon, dass es sich um ein Thema handelt, über das wir viel mehr reden – und forschen – sollten.
Wie immer freue ich mich über euer Feedback, Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema.
Weil: Schweigen selten hilft.
🔗 Quellen & weiterführende Infos
Den im Podcast erwähnten Blogeintrag mit allen Studien, Zahlen und Details findet ihr hier:
👉 Blogbeitrag: „Wie viele ABs gibt es?“
Unberührt – Menschen ohne Beziehungserfahrungen – Wege zu erfüllter Liebe und Sexualität
Männliche Absolute Beginner – Ein kommunikationswissenschaftlicher Ansatz zur Erklärung von Partnerlosigkeit
🎙️ Zusammenfassung
Die zweite Folge ist eine Ergänzung zur ersten Folge.
Es werden weitere Begriffe für „Absolute Beginner“ vorgestellt, wie „unfreiwillige Singles“, „Unfreiwillige Keuschheit“ oder „Vergiftete Scham“.
Zudem gibt es noch ein paar weitere Ausführungen zu meinen Arbeitsdefinitionen.
🔗 Quellen und Links
Unfreiwillig Single – eine Studie zur Sozialisationsgeschichte und kulturellen Alltagspraxis
Unberührt – Menschen ohne Beziehungserfahrungen – Wege zu erfüllter Liebe und Sexualität