🎙️ Zusammenfassung
In dieser Folge stelle ich eine These vor, die mich schon länger beschäftigt: Ich behaupte, dass ungewollte Beziehungslosigkeit und Einsamkeit im Queer-Feminismus einen blinden Fleck darstellen.
Ausgangspunkt ist ein persönlicher Beitrag eines schwulen Mannes, der seit vielen Jahren unfreiwillig ohne Intimität lebt. An seinem Beispiel zeige ich auf, weshalb ich glaube, dass die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Einsamkeit häufig unvollständig bleibt. Ich gehe der Frage nach, welche Erklärungen für ungewollte Beziehungslosigkeit dominieren, wo diese aus meiner Sicht zu kurz greifen und welche Perspektiven dabei möglicherweise übersehen werden.
Dabei versuche ich ausdrücklich, zwischen berechtigter Kritik an patriarchalen Strukturen und vorschnellen Verallgemeinerungen zu unterscheiden. Ich erläutere, warum ich manche Schlussfolgerungen für problematisch halte und weshalb ich mir eine differenziertere Debatte wünsche, die auch die Erfahrungen von Menschen berücksichtigt, die bislang kaum Gehör finden.
Zum Abschluss lade ich euch ein, mit mir ins Gespräch zu kommen – insbesondere dann, wenn ihr andere Perspektiven oder Erfahrungen mitbringt als ich. Denn ich bin überzeugt, dass wir dieses Thema nur gemeinsam besser verstehen können.
🔗 Quellen und Links
🎙️ Zusammenfassung
Da es bislang nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ursachen und möglichen Lösungsansätzen gibt, nähere ich mich der Frage über Bücher und Erfahrungsberichte.
Im Mittelpunkt steht das Buch „Und wer küsst mich? Absolut Beginners – wenn die Liebe auf sich warten lässt“ von Maja Roedenbeck.
Das Buch behandelt das Thema ABs zwar recht allgemein, enthält aber Interviews mit Betroffenen und gibt außerdem Ratschläge und Einschätzungen von Fachleuten.
Besonders positiv finde ich den empathischen und respektvollen Umgang mit den Betroffenen sowie die unterschiedlichen Perspektiven, die dargestellt werden.
Außerdem bespreche ich kurz das Buch „Unberührt – Menschen ohne Beziehungserfahrung. Wege zur erfüllten Liebe und Sexualität“ von Arne Hoffmann.
Dieses Werk verfolgt einen ähnlichen Ansatz mit Interviews, Ursachenanalyse und Ratgeberteil. Ich sehe das Buch jedoch deutlich kritischer, weil darin teilweise frauenfeindliche und rassistische Aussagen unkommentiert wiedergegeben werden. Deshalb kann ich dieses Buch nicht empfehlen.
🔗 Quellen und Links
In dieser Folge melde ich mich nach einer langen Pause zurück und erkläre, warum der Podcast „Forever Alone“ weitergeht.
Für mich hat sich einiges geändert, aber die Motivation hinter dem Podcast ist die Gleiche geblieben: Mir geht es weiterhin darum, über ungewollte Beziehungslosigkeit zu sprechen, das Thema sichtbar zu machen und verschiedene Perspektiven darauf zu beleuchten.
In dieser Folge melde ich mich nach einer langen Pause zurück und erkläre, warum der Podcast „Forever Alone“ weitergeht.
Für mich hat sich einiges geändert, aber die Motivation hinter dem Podcast ist die Gleiche geblieben: Mir geht es weiterhin darum, über ungewollte Beziehungslosigkeit zu sprechen, das Thema sichtbar zu machen und verschiedene Perspektiven darauf zu beleuchten.
🎙️ Zusammenfassung
In dieser Folge spreche ich darüber, warum ungewollte Beziehungslosigkeit in Wissenschaft und Therapie kaum beachtet wird – und welche Folgen das für uns Betroffene hat.
Ich erkläre, wie gesellschaftliche Tabus und einseitige Darstellungen dazu beitragen, dass das Thema in der Forschung kaum vorkommt, und warum viele Therapeutinnen und Therapeuten auf unsere Situation nicht vorbereitet sind.
Ich schildere auch eigene Erfahrungen, positive wie schwierige, und zeige, weshalb man trotzdem den Mut finden sollte, sich Hilfe zu suchen und das Thema offen anzusprechen.
Dabei geht es mir nicht um Vorwürfe, sondern um ein besseres Verständnis dafür, wo die blinden Flecken liegen – und wie wir sie gemeinsam sichtbar machen können.
Ich stelle meine These vor, warum dieser Mangel an Forschung entsteht, und lade euch ein, mitzudenken, mitzuschreiben und mitzuwirken.
Denn je mehr wir unsere Stimmen hörbar machen, desto größer wird das Bewusstsein – in der Gesellschaft, in der Wissenschaft und in der Therapie.